Teil II

SCA 324-328. Die folgenden Fragen und Antworten sind Auszüge von Stellungnahmen, die Sri Chinmoy im Frühjahr 1996 gegenüber seinen Schülern, die an den Vereinten Nationen tätig sind, äußerte.

Frage: All die unklugen Dinge berücksichtigend, die innerhalb der Vereinten Nationen passieren, betrachtest Du sie immer noch als ein Instrument, um Weltfrieden zu erlangen?

Sri Chinmoy: Um den Frieden für die Welt zu etablieren, stellen für mich die Vereinten Nationen noch immer bei weitem das beste Instrument dar. Es tut nichts zur Sache, wie viele Menschen mit falscher Gesinnung in, mit und für die Vereinten Nationen arbeiten oder welche ungünstigen Situationen durch sie hervorgerufen werden. Wenn die Vereinten Nationen tatsächlich scheitern würden, bezweifle ich, dass eine andere Weltorganisation oder Institution Erfolg haben könnte. Der Traum der Vereinten Nationen, die Vision der Vereinten Nationen und die Wirklichkeit der Vereinten Nationen kommen direkt vom Höchsten, dem absolut Höchsten. In ihrem Ziel, Weltfrieden zu etablieren, sucht die UN als Tempel, als Altar, als Herz und als Seele ihresgleichen. Die Vereinten Nationen sind nicht nur ein Gebäude; die Vereinten Nationen sind ein Reservoir göttlichen Lichts, um Weltfrieden zu manifestieren. Wenn jedoch die Instrumente nicht die richtigen Handlungen setzen oder die richtige Einstellung annehmen wollen, können die Dinge natürlich eine unvorhersehbare Wendung nehmen. Was kann der bedauernswerte Steuermann der Vereinten Nationen dafür, wenn die Instrumente unwillig sind?
Sri Chinmoy, Sri Chinmoy antwortet, Teil 8, The Golden Shore Verlagsges.mbH, Nürnberg, 2007
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